Backmalz nicht enzymaktiv

Die Herstellung vom Backmalz dauert zwar ein paar Tage, aber das Resultat ist super und hält sich lange. Mir reicht die Menge für ca. 1 Jahr. Man lässt Getreide keimen, trocknet und röstet es und malt es anschließend zu einem Pulver.

Gefunden habe ich die Anleitung auf dem Blog Brotbackliebe und mehr von Valesa Schell, zu finden hier.

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Roggenbackmalz
Zutaten
  • 600 g Roggen
Anleitung
  1. Das Getreide in einem Sieb in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken (1-2 cm) und 12 Stunden offen stehen lassen.

    Bild von in Wasser eingelegtem Roggen in einem Sieb in einer Schüssel
  2. Nach 12 Stunden die Körner mit frischem Wasser abspülen und abtropfen lassen.

  3. Offen alles für 36 – 60 Stunden stehen lassen, wobei alle 12 Stunden die Körner mit frischem Wasser abgespült werden.

  4. Nach 63 Stunden habe ich alles auf ein Backblech gegeben.

    Bild von gekeimten Roggenkörnern
  5. Es entstehen immer mehr kleine Triebe, die aber NICHT grün werden dürfen!

  6. Wenn sich ein richtiges Geflecht gebildete hat, kommen die Körner auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche und werden eine Stunde bei 70 °C getrocknet. Dabei die Backofentür etwas offen lassen, damit die die Feuchtigkeit entweichen kann.

  7. Anschließend bei 150°C das Getreide 20 Minuten rösten. Sie müssen ganz trocken sein. Sonst noch etwas länger rösten.

  8. Wenn sie leicht nach Malz schmecken, abkühlen lassen und im Thermomix fein malen (oder anderem Mixer).

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